
Junge Talente präsentieren ihr musikalisches Können beim Schulkonzert des MPG, Veranstalter können positive Bilanz ziehen.
Das Schulkonzert am 2.2.2007 in der Aula unserer Schule war ein voller Erfolg. Rund 100 Künstlern und anderen Mitwirkenden gelang es hervorragend, während des circa zweistündigen Programms ihr gesamtes Potenzial auszuschöpfen.
Bereits anfangs überzeugte der Schüler Markus Müssig mit einem Auszug des im Jahre 1981 entstandenen Musicals „Cats“ der Musikikone Andrew Lloyd Webber, gespielt auf einem Violoncello. Neben zahlreichen anderen Künstlern, die am Klavier klassische Musikstücke spielten, gelang es Kadir und Mustafa Özkan hervorragend, mit der gitarrenähnlichen Saz orientalische Klänge zum Besten zu geben. Zu den weiteren Höhepunkten des Abends zählte unter anderem eine Akkordeongruppe unter der Leitung von Werner Scherer, die mit freundlicher Kooperation der Städtischen Musikschule Ludwigshafen erstmals am Schulkonzert ihr musikalisches Können präsentierte.
Darauf folgend konnte der Chor „Sunshine“ und eine dazugehörige Rockband, die sich überwiegend aus Schülern des Max-Planck-Gymnasiums zusammensetzte, dem um 1979 entstandenen Musikalbum „The Wall“ der Band „Pink Floyd“ alle Ehre erweisen:
Aufgeführt wurden die erfolgreichen Stücke „The thin ice“ sowie der zweite Teil von „Another Brick in the Wall“, der auch als Single weltbekannt geworden war.
Besondere Performance und musikalisches Feingefühl zeigte neben zahlreichen anderen Solisten die Big-Band der Schule unter der Leitung von Herrn Ballweber. Neben dem weltbekannten Stück „Maniac“ von Micael Sembello konnte das Stück „Hawaii Five-O“ von der gleichnamigen TV-Serie aufgeführt werden, was beim Publikum auf besonders positive Resonanz stieß. Unter der Leitung von Herrn Hilprecht war es bereits ein Jahr zuvor möglich geworden, dass die Rockband „oceandrive“ und die schulinterne Big-Band zusammen musizierten. Auch in diesem Jahr erwies sich diese seltene Kombination als voller Erfolg. Das dabei neueste Stück „Blind“, von Herrn Hilprecht komponiert, zeugte von der musikalischen Kompetenz des Komponisten und hob den Schluss des Konzertes ausdrucksvoll hervor.
Schulleitung und Veranstalter konnten zum Ende des Abends eine überaus positive Bilanz ziehen, da es durch die erstmals begrenzte Zuschauerkapazität während des Konzerts nicht wie im letzten Jahr zu einer Überfüllung der Aula mit den entsprechenden Störungen kam.
Florian Holländer