
José Gonzáles
von Jan Karon
„Weniger ist mehr“ - dass dieser minimalistische Grundsatz Bestand hat, sieht man heutzutage an José González. Jener erblickt 1978 im schwedischen Göteborg als Sohn zweier argentinischer Flüchtlinge das Licht der Welt. 31 Jahre später ist González einer der gefragtesten akustischen Songwriter. Das Erfolgsrezept ist dabei wirklich simpel: man nehme eine akustische Gitarre, reihe paar möglich melancholische Akkorde aneinander und lasse diese mit der verträumten Stimme González' verschmelzen. Was nun auf den ersten Blick nach absolut einfach gestrickter Amateurmusik klingen mag, ist in Wirklichkeit eine gelungene Mixtur aus González Ausnahmetalenten. In Schweden chartete seine Debütsingle „Crosses“ 2003 auf Platz 4 und sein anschließend veröffentlichtes Debütalbum „Veneer“ auf Platz 2. Davor war González wohlgemerkt ein No-Name und lediglich den wenigsten bekannt. Heutzutage reiht sich neben den oben genannten Erfolgen auch der Gewinn des „European Border Breaker Award“-Preises in die Erfolgsgeschichte ein. Der entgültige Durchbruch gelingt, als seine Coverversion von „Heartbeats“ – im Original von The Knife – vom Elektronikkonzern SONY für einen Werbespot für Flüssigkristallbildschirme verwendet wird. Daraufhin greift auch die US-amerikanische TV-Serie O.C. California mehrfach auf González' Stücke zurück. 2007 erscheint das Album „In Our Nature“ - diesmal nicht nur in Schweden (wie es beim Debütalbum anfangs der Fall war), sondern in 35 Ländern. Darauf covert González unter anderem Massive Attack, wohlgemerkt eine Trip-Hop-Band. Neben seiner musikalischen Aktivität zeigt sich González auch in zahlreichen Fernseh- und Radiosendungen aktiv und ist Modell für T-Shirts von American Apparel.
www.youtube.com/watch „Hints“
www.youtube.com/watch „Heartbeats“
www.youtube.com/watch „Crosses“