
Virtuelles Mobbing im Internet
SchülerVZ und Wer-kennt-wen sind Internetportale, zu denen jeder Zugang hat, sofern man eine Einladung per E-Mail von Bekannten, Freunden oder Verwandten erhält. Danach ist jedem der Weg frei. Ob das Kennenlernen von neuen oder das Wiedertreffen alter Freunde, all das ist möglich auf diesen Internetseiten. Als Benutzer hat man die Möglichkeit, sein eigenes Profil zu erstellen, das alle Initialen beinhalten kann, sogar ein eigenes Bild zu veröffentlichen.
Doch diese „virtuelle Welt“ wird für viele zur Bedrohung durch andere, da diese keine Hemmungen mehr besitzen, wodurch sie Hetzkampagnen gegen bestimmte Benutzer starten. Ein Beispiel dafür ist das Gründen von Gruppen gegen eine Person, in die man andere Benutzer einladen kann, um sie somit für seine Seite zu gewinnen. Durch das Verschicken von E-Mails oder das Hinterlassen von Nachrichten auf der Seite der Person kann man diese Bedrohungen noch verstärken. Aus einer privaten Hetzkampagne wird durch das Internet eine öffentliche, an der jeder teilhaben kann.
Jedoch gibt es auf diesen Internetportalen bestimmte Verhaltenskodexe wie z.B.: „Respektiere deine Mitbenutzer“, die aber nicht in jedem Fall wahrgenommen werden. Oftmals werden sie von Benutzern gebrochen und nicht akzeptiert, wodurch solche Hetzkampagnen zustande kommen.
Bei einer Bedrohung oder Mobbing hat jeder die Chance, sich dagegen zu wehren, da man sich an die Mitarbeiter der Internetseite wenden kann. Obwohl diese Hilfe möglich ist, geschieht oft erst nach Tagen oder Wochen etwas oder schließlich auch gar nichts. Nur SchülerVZ besitzt einen aktiven, funktionierenden Schutz. Nach Beschwerden reagierten sie innerhalb von 2 Tagen. Cybermobbing hat also bei SchülerVZ fast keine Chance. Jedoch versagte der Schutz von Wer-kennt-wen. Um diese Mängel zu beseitigen, müssen die Nutzer aktiv gegen Mobbing vorgehen, um solche Bedrohungen und Hetzkampagnen zu vermeiden, erschweren und zu mindern.
Julia Hock&Sarah Utech/MSS11