
John F.Kennedy
von Sarah Buhl
Kindheit und Jugend
John wurde unter anderem auch Jack genannt. Er war der zweitälteste Sohn von Joseph Patrick Kennedy. Seine Wurzeln liegen in Irland und er wurde am 29.Mai 1917 geboren. In seiner Kindheit/ Jugend litt er unter seinem schwachen Rücken, unter Allergien, Asthma und einer noch nicht identifizierten Krankheit. Diese Ausbrüche waren Anzeichen für die Addison – Krankheit. Dadurch war er oft tagelang ans Bett gefesselt und wurde so zu einem passionierten Leser. Des Weiteren ist er sehr viel gereist und hat auch 2 Bücher veröffentlicht.
Der Weg zum Präsidenten
Nachdem sein Bruder Joe nach einem Flugzeugunfall gestorben war, musste nun John in die Politik. Seine Chance bildeten die Kongresswahlen 1946. Es wurde viel Werbung gemacht und es fanden Teeparties statt. Es musste alles getan werden, damit sein Name nicht aus der Öffentlichkeit verschwand. Er musste sich viele Städte anschauen, mit Arbeitern reden und die niedere Gesellschaft kennen lernen, um sich ein Bild von der Situation zu machen. Seine politische Geheimwaffe war die Wirkung eines hilflosen schüchternen jungen gut aussehenden Mannes vor allem auf die Frauen. Als er nun zum Senator wurde, musste er beweisen, dass er etwas verändern konnte, damit die Leute ihn wählen werden. Als erstes hat er aber am 12. September 1953 seine Frau Jacqueline Lee Bouvier geheiratet. Jedoch musste er weiter kämpfen, da seine Gegner Nixon und Eisenhower sehr stark waren. Schließlich gewann er die Wahl zum Präsidenten mit einer Rekordwahlbeteiligung und wurde somit am 20. Januar 1961 als 35. Präsident mit 43 Jahren in sein Amt eingeführt.
Aufgaben und Krisen während seiner Amtszeit
Er wollte ein gigantisches Rüstungsprogramm in Friedenszeiten aufstellen, die Raketenlücke in den USA schließen und somit einen heißen Draht zu Moskau herstellen. Außerdem war ein wichtiger Aspekt sich für die 3. Welt einzusetzen. Ein Vorteil war bei ihm, dass er in Krisen auflebte . Krisen brachten die besten Ideen zum Vorschein. Die Krisen betrafen Kuba (Fidel Castro), Vietnam, die Sowjetunion, Berlin (Mauerbau 1961) und die Rassentrennung.
Fortschritt und Friedenskorps
Seine Ideen waren in der 3. Welt eine Agrar- und Steuerreform umzusetzen, Wohnungsbau, Realisierung eines entsprechenden Gesundheitssystems, den Analphabetismus besiegen, höhere Löhne, stabile Preise… Jedoch waren auch einige seine Ziele für Amerika wichtig. Da diese Ziele jedoch viel Geld brauchten und er nicht so viel zur Verfügung hatte, sprach er die Jugend an, um Hilfe von ihnen zu bekommen. Viele meldeten sich daraufhin zu freiwilligen Einsätzen in Vietnam oder für freiwillige Arbeit in der 3. Welt.
Dallas
Wegen der nächsten Wahlen musste Kennedy nach Texas, Houston fahren, um wieder Stimmen für sich zu gewinnen. Jedoch war dies eine gefährliche Reise, da schon Johnson und Stevenson verletzt worden waren und etliche Morddrohungen erhalten hatten. Der Empfang war sehr gut verlaufen. Kennedy, seine Frau, der Gouverneur John Connally und seine Frau Nellie fuhren in der Limousine an den Fans vorbei, als sie plötzlich einen Schuss hörten. Dieser traf John F. Kennedy im Hals und noch ein Schuss zertrümmerte sein Gehirn. Als sie im Krankenhaus ankamen, war er schon klinisch tot. Er starb nach einiger Zeit und Johnson wurde als nächster Präsident vereidigt. Lee Harvey Oswald soll der Mörder von John F. Kennedy gewesen sein. Doch dies konnte nie herausgefunden werden, weil auch er bei seiner Verhaftung von Jack Ruby erschossen worden ist. Jack Ruby wurde mit der Todesstrafe bestraft. Es gab Spekulationen über Verschwörungen und Machenschaften des CIA, der Polizei und weiteren Einrichtungen. Jedoch bleibt der Mord bis heute ungeklärt.