
Immanuel Kant’s vierte Frage der Anthropologie²: "Was ist der Mensch?"
Immanuel Kant :
Der am 22. April 1724 in Königsberg , ehemaliges Ostpreußen , geborenen Sohn einer einfachen Handwerkerfamilie formulierte einst seine „Kantischen Fragen“, welche sowohl die Ethik und Moral als auch die Anthropologie des menschlichen Wesens umfassen.
Diese Fragen lauten:
1.)Was kann ich wissen? à “Erkenntnistheorie“
2.)Was soll ich tun? à “Ethik“
3.)Was darf ich hoffen? à “Religionstheorie“
4.)Was ist der Mensch? à “Anthropologie²“
Kants Theorien der vierte Frage nach stünde der Mensch objektiv als Punkt in Mitten von Raum und Zeit eines komplexen Kosmos und sei den daraus resultierenden Gesetzen, Naturgesetzen, gänzlich untergeordnet. Des Weiteren beschreibt der hochstudierte Philosoph die Wechselwirkungen zwischen den drei „Seinsreichen“ der Physik, der Biologie und, auschlaggebend für die Menschheit, die des Geistes. Resultate des Zusammenwirkens dieser seien seiner Ansicht nach sowohl die Bildung der individuellen Persönlichkeit als auch die Entstehung von Schwäche, Hoffnung und Tragödie eines jeden Einzelnen. Als eine weitere Folge hieraus zählt er den andauernden Konflikt der Seinsrechte untereinander, visuell gesehen die gemeinsame Schnittmenge, auf. Dies sei schließlich der Impuls für die Rückentwicklung des humanistischen Entwicklungsvorgangs.
²[à Anthropologie :
- von griechisch: ἄνθρωπος ánthropos „Mensch“ und λόγος lógos „Lehre“
beschreibt „Die Wirtschaft des Menschen“]
„Essay³“ zur vierten Kantischen Frage:
„Was ist der Mensch?“
Diese Frage wird profan gestellt und kann paradoxer Weise nicht eindeutig und allgemeingeltend beantwortet werden. Man kann sie sich nur individuell dementsprechend stellen und an sich so richten, dass die Antwort bzw. die Tendenz eines Resultats für jeden Einzelnen selbst einen „Sinn“ ergibt. Eine weitere nicht generell lösbare Frage, welche sich hierdurch ergibt: “Was ist Sinn?“ „Wie definiere ich Sinn?“ Dies soll jedoch nun sekundär sein- viel wichtiger :“Was ist der Mensch?“ „Was kennzeichnet einen Menschen?“ „Wie hebt ein jener sich vom reellen Kollektiv des Lebens bzw. der Lebewesen ab oder auch nicht?“ Fragen, welche meiner Meinung nach nur in Fragen enden. Ein gutes und treffendes Beispiel hierfür: Ist „der Mensch“ nur ein durch die fortlaufende Evolution entwickeltes Lebewesen, welches sich durch seine prägnanten Merkmale, die von vielen anderen entweder nicht erfüllt werden oder jedoch auch vollbracht werden könnten, von den des restlichen Spezies abhebt- ob im positiven oder im negativen „Sinne“? Um nun nicht in die erwähnten resultierenden Folgefragen zu verfallen, würde ich vorerst meine persönlich ungestützte These aufstellen, dass der „Mensch“ an sich nur noch eine individuelle Komponente eines komplexen Systems, gleich einem Uhrwerk, ist, welche nur von Tugenden und Pflichten getrieben ist, um das Leben zu fristen und weiterhin vor sich hin zu vegetieren.
³[à Essay : de.wikipedia.org/wiki/Essay]
Gordon Jung